Herzrhythmusstörungen & Herzimplantate

Spezialisierte Expertise als Teil der umfassenden Herzmedizin

Die Behandlung von Herzrhythmusstörungen und die Betreuung moderner Herzimplantate sind Teil einer umfassenden Herzmedizin. PD Dr. Lüsebrink verfügt in diesem Bereich über eine besondere nationale und europäische Spezialisierung.

Rhythmologie in der Praxis

Nicht Spezialpraxis – sondern Herzmedizin mit besonderer Tiefe

Herzrhythmusstörungen sind häufig und vielfältig. Sie reichen von harmlosen Herzstolpern über Vorhofflimmern bis hin zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen, die einen implantierten Defibrillator erfordern. Die Übergänge sind fließend – und erfordern eine erfahrene kardiologische Einschätzung.

Die Kardiologie Marburg Haspelstraße ist keine reine Rhythmologiepraxis. Sie versteht sich als Praxis für umfassende Herzmedizin – mit besonderer Expertise bei Herzrhythmusstörungen und Herzimplantaten, wenn diese benötigt wird.

EHRA Level II Electrophysiology EHRA Level II Cardiac Pacing DGK Invasive EP DGK Herzrhythmusimplantate
Herzrhythmusstörungen Beratung Kardiologie Marburg
Herzrhythmusstörungen

Diagnostik und Beratung bei Herzrhythmusstörungen

Bei Herzrhythmusstörungen ist eine genaue Einschätzung entscheidend: Nicht jede Rhythmusstörung braucht eine Intervention – aber jede verdient eine fundierte Beurteilung.

Extrasystolen & Herzstolpern

Extraschläge des Herzens sind häufig und meist harmlos – können aber auch Ausdruck einer behandlungsbedürftigen Erkrankung sein.

  • Atriale Extrasystolen
  • Ventrikuläre Extrasystolen
  • Einschätzung: harmlos oder behandlungsbedürftig
  • Beratung und ggf. Therapieeinleitung

Anfallsweises Herzrasen

Paroxysmale Tachykardien können belastend sein – und erfordern eine sorgfältige Diagnose, bevor über Therapieoptionen entschieden wird.

  • Supraventrikuläre Tachykardien (SVT)
  • Ventrikuläre Tachykardien
  • Langzeit-EKG-Diagnostik
  • Beratung zu Therapieoptionen inkl. Ablation

Synkopen & Schwindel

Ohnmachtszustände oder anfallsartiger Schwindel können verschiedene kardiologische Ursachen haben. Eine strukturierte Abklärung ist entscheidend.

  • Synkopenabklärung
  • Differenzialdiagnostik
  • Langzeit-EKG bis zu 7 Tagen und Ereignisrekorder
  • Koordination mit Neurologen falls nötig

Bradykarde Herzrhythmusstörungen

Nicht nur zu schnelle, auch zu langsame Herzrhythmusstörungen können Beschwerden verursachen. Moderne Therapieoptionen – einschließlich der Cardio-Neuro-Ablation – eröffnen neue Behandlungswege.

  • Sinusbradykardie und Sinusknotensyndrom
  • SA-Blockierungen
  • AV-Blockierungen (I°–III°)
  • Vasovagale Synkopen
  • Karotissinussyndrom
  • Indikationsstellung Herzschrittmacher
  • Cardio-Neuro-Ablation – neue Option bei neurokardiogenen Synkopen
  • Therapieplanung und Zweitmeinung

Familiäre Rhythmusstörungen

Manche Herzrhythmusstörungen haben genetische Ursachen. Bei familiärer Belastung ist eine kardiologische Abklärung auch ohne eigene Beschwerden sinnvoll.

  • Langes QT-Syndrom
  • Brugada-Syndrom
  • Katecholaminerge ventrikuläre Tachykardie (CPVT)
  • Genetische Beratung in Kooperation

Zustand nach plötzlichem Herztod

Nach einem überlebten plötzlichen Herztod ist eine spezialisierte Weiterbetreuung essenziell – sowohl medizinisch als auch psychologisch.

  • Ursachenabklärung
  • ICD-Implantation (Koordination)
  • Nachsorge und Verlaufskontrolle
  • Familienscreening
Herzimplantate & Device-Therapie

Moderne Herzimplantate – kompetent betreut

PD Dr. Lüsebrink verfügt über vollständige EHRA-Level-II-Zertifizierungen sowohl in Elektrophysiologie als auch in Cardiac Pacing & Device Therapy. Diese Zertifizierungen dokumentieren eine besondere Spezialisierung im Bereich Elektrophysiologie und Herzimplantate und ermöglichen eine fachkundige Beurteilung und Betreuung moderner Herzimplantat-Systeme.

Herzschrittmacher

Herzschrittmacher kommen bei bradykarden Herzrhythmusstörungen zum Einsatz – wenn das Herz zu langsam schlägt oder Pausen macht.

  • Indikationsbeurteilung
  • Schrittmacherkontrolle und -programmierung
  • Verlaufsbetreuung
  • Beratung vor und nach Implantation

ICD (Implantierbarer Cardioverter-Defibrillator)

Der ICD erkennt lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen und beendet sie automatisch – er ist ein Lebensretter bei erhöhtem Risiko für den plötzlichen Herztod.

  • Primär- und Sekundärprävention
  • ICD-Kontrolle und -optimierung
  • Schocktherapie-Dokumentation und Auswertung
  • Psychologische Begleitung nach Schockereignissen

CRT (Kardiale Resynchronisationstherapie)

Die CRT synchronisiert die Herzwände bei Herzinsuffizienz mit Linksschenkelblock – und verbessert so die Pumpfunktion des Herzens.

  • Indikationsbeurteilung bei Herzinsuffizienz
  • CRT-Optimierung
  • Verlaufs- und Wirksamkeitskontrolle
  • CRT-D (mit Defibrillatorfunktion)
Besondere Spezialisierung

Zertifizierte Expertise in Elektrophysiologie und Device-Therapie

Die vollständigen europäischen EHRA-Level-II-Zertifizierungen in Elektrophysiologie und Cardiac Pacing & Device Therapy sowie die entsprechenden DGK-Zertifizierungen dokumentieren eine Spezialisierung, die deutschlandweit nur von vergleichsweise wenigen Kardiologen erreicht wird.

Diese Qualifikationen entstammen langjähriger klinischer Tätigkeit im spezialisierten Herzrhythmus-Team des Universitätsklinikums Gießen und Marburg. In der Privatpraxis steht diese Expertise für eine fundierte Einschätzung – auch bei unklaren oder komplexen Fällen.

Vollständige Qualifikationen ansehen
Fachkundige Beratung

Herzrhythmusstörungen oder Herzimplantat? Wir helfen weiter

Bei Fragen zu Herzrhythmusstörungen, zur Schrittmacherkontrolle oder zu Device-Systemen steht Ihnen PD Dr. Lüsebrink persönlich zur Verfügung.